Allesmussneu

Die CDU Sachsen-Anhalt stellt sich neu auf. Am 5. Dezember wählt der Parteitag den neuen Landesvorstand.

Eine Partei,
die wieder zuhört

Neue Ehrlichkeit

Wer Vertrauen zurückwill, hält Wort. Wir müssen wieder offen sagen, was schiefgelaufen ist, und uns daran messen lassen, was wir versprechen.

Neues Wir

Die Partei gehört ihren Mitgliedern. Wer sich bei uns einbringt, soll erleben, dass es etwas bewegt und dass es Spaß macht.

Neue Gewissheit

Wer CDU wählt, bekommt die CDU. Unsere Beschlüsse gelten, vor der Wahl wie danach. Dafür müssen wir selbst wieder wissen, was CDU heißt.

Eine Partei, die nur noch aus Gewohnheit gewählt wird, hat schon verloren. Sie merkt es nur zu spät. Wir haben es am 6. September gemerkt.

Wir haben regiert, und wir haben dabei verlernt, um Bürger zu werben. Wir haben Beschlüsse verkündet, wo wir hätten überzeugen müssen. Und wir haben geschwiegen, wo andere geredet haben.

In der Partei war es nicht viel anders. Wir haben unsere Mitglieder zum Plakatekleben gerufen, wo wir sie hätten fragen müssen. Wer eine Idee hatte, fand häufig keine offene Tür und kein offenes Ohr.

»Alles muss neu« bedeutet, dass wir uns ehrlich hinterfragen. Und gemeinsam daran arbeiten, dass die CDU wieder gewollt wird. Weil sie sagt, wofür sie steht, auch dann, wenn es unbequem ist.

Weil sie auf die Leute hört, die im Gemeinderat sitzen, den Ortsverband am Laufen halten und an der Haustür für uns geradestehen. Und weil man ihr wieder ansieht, dass ihre Mitglieder gern dabei sind.

So eine Partei baut man nicht am Schreibtisch. Man baut sie mit denen, die sie ausmachen. Unsere Mitglieder sind das Wertvollste, was diese CDU hat. Deshalb muss ihnen jetzt zugehört werden.

Fotograf: Tobias Koch / tobiaskoch.net

„Die Wähler haben gesprochen. Jetzt fragen wir die Mitglieder.“

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„Glaubwürdigkeit
beginnt dort, wo
Prinzipientreue
anfängt.“

Den Landesverband
erneuern

Liebe Parteifreunde,

mit 15 Jahren bin ich in die Junge Union gegangen, in Gräfenhainichen, weil ich fand, dass man sich einmischen muss, wenn einem etwas an seinem Ort liegt. Die CDU war damals die Partei, die dieses Land aufgebaut hat. Ich war stolz, dazuzugehören. Das bin ich heute noch, aber ich weiß, dass das gerade vielen von Euch schwerfällt. Deshalb will ich mit Euch eine CDU bauen, auf die wir alle wieder stolz sein können.

Eine CDU, die weiß, wer sie ist und was sie will. Die selbstbewusst steht, wenn sie von ganz links oder ganz rechts angegriffen wird, und die ihre Überzeugung hat, bevor jemand danach fragt. Eine CDU, in der die Sitzung auch mal beim Bier endet und jemand Neues am Tisch sitzt. In der man erfährt, was entschieden wird, bevor es im Netz oder in der Zeitung steht. Und in der ein Vorschlag aus dem Kreisverband im Landesprogramm landet, einfach weil er gut war.

Wie diese CDU im Einzelnen aussieht, will ich mit Euch besprechen. Ich weiß, dass wir sie bauen können, weil Ihr dabei seid. Alles muss neu, und das geht nur mit Euch. Und wenn wir das gemeinsam geschafft haben, dann kämpfen wir auch um neues Vertrauen der Bürger in Sachsen-Anhalt.

Alles muss neu.

Sepp Müller

1989

geboren in der Lutherstadt Wittenberg

Beruf

Bankkaufmann bei der Sparkasse Wittenberg, Bankfachwirt (IHK)

2005

Eintritt in die CDU, ein Jahr nach der Jungen Union

2007

Mitglied des Kreistages Wittenberg

2009

Mitglied des Stadtrates Gräfenhainichen

2017

Mitglied des Deutschen Bundestages

2021

Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Post von Sepp direkt

Einmal die Woche eine Mail von Sepp Müller. Was er bei den Mitgliedern gehört hat, worüber er gerade nachdenkt und was daraus wird. Und was als Nächstes ansteht.

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Sepp
vor Ort

Am 5. Dezember
neu starten.